Bei Ta-Rei handelt es sich um eine von mir entwickelte Kombinationssitzung von Tarot und Reiki.
Wie
unsere Märchen, lebt der Tarot von archaischen Bildern, so
genannten Urbildern oder „Archetypen“ (z.b. „große
Mutter“, „Eltern-Archetypus“, „mächtiger Mann“,
„Held“), die zunächst unbewusst sind und als unanschauliche
Verhaltensmuster vererbt werden (angeborenes Wissen). Diese Urbilder
bringen in uns Menschen Saiten zum Klingen, die älter sind als
wir selbst. Nach C.G. Jung entspringen diese Archetypen dem
kollektiven Unbewussten und wirken oft unbewusst und unmittelbar auf
unsere Seele. Die Mythologie der unterschiedlichen Kulturkreise weist
immer wieder ähnliche oder gleiche Muster, Strukturen oder
symbolische Bilder auf, was als Beleg für das Vorhandensein
archetypischer Strukturen in der menschlichen Psyche angesehen wird.
Durch
seine reichhaltige, symbolische Bildersprache spricht uns der Tarot auf der seelischen und psychischen Ebene an
und kann, wenn der Tarotbefragende dazu bereit ist, durch eine
bewusstere Wahrnehmung seiner eigenen inneren Tiefen und Archetypen,
weitreichende Änderungen einleiten, die sich in allen
Lebensbereichen widerspiegeln. Außerdem kann er uns
mittels des geeigneten Legesystems vor Augen führen, an welchen
Themen wir aktuell arbeiten können, und, wie wir dies erreichen
können.
Reiki
ist auch ein spiritueller Weg zu sich selbst. Es unterstützt
den Weg der Selbsterkenntnis und der Selbstüberwindung. Es
aktiviert die Selbstheilungskräfte und hilft uns, tiefen Frieden
zu gründen, unser Herz in Demut für die Liebe zu öffnen
und Verständnis für alles Lebende und Seiende zu erfahren.
Reiki
ist Gebet, Meditation, Aktivität und Passivität.
Genau
hier treffen sich Tarot und Reiki auf wunderbare Weise. Beides sind
nicht-rationale Formen der Wahrnehmung und Erkenntnis, die eine
Brücke zwischen dem kollektiven Bewusstsein und dem Bewusstsein
jedes Menschen bauen. Schon C.G. Jung stellte fest, dass das
Unbewusste und das Bewusste in einer tiefgründigen,
wechselseitigen Abhängigkeit voneinander stehen, und dass das
Wohlergehen des einen ohne das Wohlergehen des anderen unmöglich
ist. Der Mensch wird krank, wenn die Verbindung zwischen diesen
beiden Seins-Zuständen geschwächt oder geschädigt
wird. Und nur durch eine stetige Arbeit an der Ausweitung des
Bewusstseins wird der Mensch seinen tiefsten Sinn und die Erkenntnis
seiner höchsten Werte finden.
Der
Erkenntnisprozess, der durch den Tarot angestoßen wird und
manchmal schmerzhaft sein kann – ich vergleiche ihn mit einem
Turm-Erlebnis (der „Blitz der Erkenntnis“ erschüttert
bildlich gesprochen die alten Grundfesten und Vorstellungen)
- wird
durch die Reikigabe abgemildert und im positiven emotionalen Sinne
aufgefangen, da der Reikinehmer während der Reikisitzung wieder
seine innere Ruhe findet und dadurch bedingt schneller neue
Perspektiven für sich wahrnehmen kann. Dieser Prozess entspricht
der Tarotkarte „Stern“: neue, bessere Wege tun sich für
den Rat suchenden auf und er schaut emotional ausgeglichener nach
vorne.
Eine Ta-Rei-Sitzung ist also eine spannende Sache, lassen Sie sich überraschen.